Ausstellung 30.6.2019 - 8.9.2019

Irmgard Loermann: "Auf der Suche nach Wahrheit"

Vielen Kinderhauser Bürgern wurde Irmgard Loermann (1925-2006) vor wenigen Monaten bekannt, als der kleine Weg östlich des Kinderbaches nach ihr benannt wurde. Nun sind die Werke der vielseitigen Künstlerin im Heimatmuseum zu sehen. Am 30. Juni 2019 wird die Ausstellung mit dem Titel „Auf der Suche nach Wahrheit“ eröffnet.

 

Farbenfrohe Bilder mit abstrakten Formen sowie Plastiken und Skulpturen stehen in der Ausstellung nebeneinander. Denn nur so kann das umfangreiche künstlerische Schaffen von Irmgard Loermann ausreichend gewürdigt werden. Für sie existierten Malerei und Bildhauerei gleichwertig nebeneinander. Oft war es, so schrieb Loermann einmal, ein optischer Reiz, der sie anregte, diesen Reiz aufzugreifen und in eine Struktur einzubinden. Mit den Bildern und Skulpturen setzte Loermann den anfänglichen, oftmals zufälligen Reiz in einen größeren Zusammenhang. Die abstrakten Bilder und Skulpturen laden den Besucher zur meditativen Betrachtung ein.

 

Irmgard Loermann wurde 1925 in Ahlen geboren. Sie studierte ab 1949 an der Staatlichen Schule für Handwerk und Kunst in Kassel, 1950 wechselte sie zur dortigen Kunstakademie. In Münster schließlich besuchte sie 1952 bis 1954 die Werkkunstschule in der Abteilung Bildhauerei unter der Leitung von Kurt Schwippert. Die Auseinandersetzung und die Beschäftigung mit der Kunst ließ Irmgard Loermann auch in den folgenden Jahrzehnten nicht mehr los. Zahlreiche Zeugnisse des künstlerischen Schaffensprozesses sind bis zum 8. September 2019 im Heimatmuseum Kinderhaus zu sehen.

Motiv-Suche in Kinderhaus

Fotokurs am Heimatmuseum, 7.7.2019

Der dritte Teil des Fotokurses von Elisabeth Deiters-Keul findet am Sonntag, den 7. Juli 2019 statt. Neue Teilnehmer sind herzlich willkommen.

 

Erfahrungen in der Fotografie brauchen Teilnehmer nicht. „Sie müssen nur das Interesse für die Fotografie und einen Fotoapparat mitbringen,“ sagt Elisabeth Deuters-Keul. Ob es sich um eine analoge oder digitale Kamera handelt, spielt keine Rolle. Auch muss es nicht unbedingt eine teure Spiegelreflexkamera sein.

 

Die Teilnahme ist kostenlos. Um Spenden für die Museumsarbeit wird gebeten.